Aktuelle Reiseangebote und Tipps der Skandinavien-Spezialisten vom Reisebüro Dittrich
Idre-Fjäll (Schweden): 31.03.- 09.04.2005
Am Morgen des 31.03.2005 starteten wir mit meinem PKW in Richtung Kiel. Dort rechtzeitig angekommen hatten wir noch genügend Zeit um uns zu Fuß Kiel anzusehen. Vom Skandinavienkai gelangt man problemlos in die Innenstadt von Kiel. Unser Schiff, die „M/S Color Fantasy“ war schon von weitem zu erkennen.
Da ich unbedingt mit dem neuem Schiff der Color Line fahren wollte, hatte ich den Donnerstag für die Abreise gewählt. Das Auto wurde in dem riesigen Bauch der M/S Color Fantasy verstaut (unbedingt aufschreiben, welches Autodeck. Ansonsten ist man aufgeschmissen, wenn man sein Auto sucht.). Meine Auswahl der Kabine (eine 3*** Außenkabine) erwies sich auch als goldrichtig. Dann ging es erst mal auf Entdeckungstour: 160m lange Flaniermeile, div. Cafe`s, Restaurant, Spa&Fitnesscenter,... Zum Abendessen wählten wir das Skandinavische Schlemmerbuffet, was ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann. Hier ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Langeweile kommt auf keinen Fall auf diesem Schiff vor. Ehe wir uns versahen waren wir auch schon am morgen in Oslo angekommen. Die Fahrt in den Oslo-Fjord war einfach traumhaft: schneebedeckte Berge, strahlend blauer Himmel!
Von Oslo fuhren wir dann ganz gemütlich zu unserem eigentlichen Urlaubsziel: IDRE-FJÄLL in SCHWEDEN!
Am Nachmittag bezogen wir dann unser Ferienhaus im Idre-Fjäll. Es war richtig typisch, skandinavisch eingerichtet. Mit hellen Holzmöbeln, Kamin, Trockenschrank (in dem ich meine Skisachen trocknen konnte), Mikrowelle, ... Mit den Skiern, die ich mir bei Klaus in Idre ausgeliehen hatte, konnte ich direkt von unserer Hütte zum Skilaufen starten. Als langjähriger Skandinavienurlauber (seit 23 Jahren) und Skifahrer (seit 30 Jahre) ist mir sofort die super, nette, freundliche Art der Schweden aufgefallen. Für Leute, die alleine Ski liefen, gab es eine Extra-Spur am Skilift. Somit brauchte man dann gar nicht lange anzustehen. Für Familien wurde sehr viel getan: Kinder, die mit Helm fuhren, brauchten keinen Skipass! Auch war es überhaupt kein Problem für Skifahrer, Wanderer ihren selbst mitgebrachten Proviant zu verzehren. Man wurde überall nett und freundlich begrüßt.
Um auch noch die Gegend zu erkunden unternahmen wir Ausflüge in die Umgebung. Die Wanderung zum Njupeskär (höchster Wasserfall Schwedens) erwies sich als sehr anstrengend, aber traumhaft schön. Trotz vereister Wege, Schneeverwehungen, einsinken bis zu den Knien im Schnee genossen wir es den zugefrorenen Njupeskär zu bewundern. Der Herr von der Touristikinformation hatte nicht untertrieben, als er mir auf schwedisch erklärte, dass die Wanderung im Winter sehr romantisch und traumhaft wäre.
Leider konnten wir Anfang April nicht mehr mit den Schneescootern über die zugefrorenen Seen fahren. Also, wieder ein Grund mehr, erneut nach Idre zu fahren. Nach einer traumhaften Skiwoche machten wir uns Freitags morgens wieder auf den Weg nach Oslo, um dann mit dem Schwesterschiff M/S Kronprins Harald nach Kiel zu fahren.
Verfasst von Angela Bussfeld
Zurück zur Startseite